Spielbericht vom 26.11.2016

Frbrg-St Georgen : HSV Schopfheim II 28 : 26 (11:11)

 

Irgendwie war alles komisch. Treffpunkt, Fahrt, Halle, Schiri, Ergebnis, Spiel und ein Vorahnung von Simon. Dazu kam noch, dass heute keiner der bisherigen zuständigen Coaches dabei war, weil die alle nicht konnten und für heute extra ein neuer zuständiger Coach berufen werden musste. Schon komisch. Und diese Vorahnung von Simon ("Wir verlieren heute sowieso..."). Keine Ahnung warum er das wusste. Die sich aus dem Vakuum ergebende Taktik lautete also "Self.Fulfilling Prophecy" (Danke Simon dafür, nicht immer muss man recht haben im Leben)

 

Taktik gab es keine richtige. Mehr so gute Wünsche und die Hoffnung, dass alles gut werden wird.

 

Das Spiel, ja das Spiel, da war David, The Hidden Fighter, der seine Pflicht mit 2 Toren irgendwie erfüllte. Aber eben nicht mehr. Moritz The 12 Goal Man, der heute the 8 Goal Man war (mit seinen sonst 4 mehr hätten wir gewonnen, ja Moritz...). Felix Speedy Gonzalez the High Jumper Iwertowski mühte sich redlich, wurde aber zu Freude der Zuschauer und des Schiris regelmäßig im gegnerischen Strafraum gekreuzigt und weil er nicht hinfiel, gab es auch kein Faul für ihn (das hatte der Gegner echt gut gemacht, die haben ihn nämlich festgehalten, damit er nicht Fallen kann). Und wir hatten in der 47. Minute echt noch die Chance das Spiel für uns zu entscheiden, bei 19:22 für uns. Aber Giusi the Blue Unicorn One wollte dann nicht mehr spielen. Nicht, weil er seinem Namen alle Ehre gemacht hatte, nein, er vermisste die Coaches :-(. Ja, so ist das mit dem Herzschmerz.

Felix The Goal Wendler erfüllte seinen Job und Simon hielt im Tor echt super, obwohl das gegen seine Prophezeiung war.

 

Tja, was gibt es noch zu sagen. Dieses Jahr kein Spiel mehr, Coaches hatten keine Zeit, Mannschaft alleine in der Fremde, The Blue Unicorn One beleidigt,  Felix Speedy Gonzalez the High Jumper Iwertowski verschießt seine 7 Meter (also einen). Moritz The 12 Goal Man, der heute the 8 Goal Man One war wollte auch mal mehr auf halb spielen, tat es aber irgendwie nicht. Marvin The One machte auch mit und überhaupt, die zuständigen Coaches fehlten. Die sind Schuld. 

Die geplante Live Videostream Übertragung zu einem der zuständigen Coaches klappte nicht, so dass dieser das Spiel nach Gefühl begleiten musste, per WhattsApp. Und prompt mit seiner aufopferungsvollen Motivationsparole zu spät kam. Das Spiel war schon vorbei. Passiert dann halt so, wenn zum Schluss die Technik versagt, also die Live Stream Technik.

 

Es spielten nicht in der Taktik "gute Wünsche und die Hoffnung, dass alles gut werden wird" sondern in der Taktik "Self.Fulfilling Prophecy" (Danke Simon dafür): Simon The Legend (and the Prophet) im Tor, Moritz R The 12 Goal Man, der heute the 8 Goal Man war (mit seinen sonst 4 mehr hätten wir gewonnen, ja Moritz...) (8/1), Goal Wendler  (8), Felix Speedy Gonzalez the High Jumper Iwertowski (3 und ein verschossener 7m, der hier nicht weiter erwähnt werden soll), Marvin the One,  Reddy Moritz M, Ingo Outlaw (IO) (2), David The Hidden Fighter (2, weil das genug ist für ihn und er damit zufrieden war), Giusi The Blue Unicorn One an Missing the responsible Coaches (3) .

 

Spielbericht vom 19.11.2016

HSV Schopfheim 2 : HBL Heitersheim 2 - 32 : 17 (17 : 5)

 

Letzten Samstag haben wir das Spiel gewonnen. War eher mittelprächtig. Aber Sieg ist Sieg und die Punkte sind gebucht.

 

So könnte der Spielbericht aussehen, aber da war mehr, viel mehr. Schicksale, Dramen, die Rückkehr des "Hidden Fighter" und die Rückkehr von Giusi the Red and Sick One.

 

Es fing alles mit dem üblichen Chat Verkehr an, den es immer vor Spielen gibt und der manchmal echt mühsam ist. Aber ab und zu auch spaßig.  Da fragte doch Moritz ob er ...wenn, diese Woche oder nächste Spielen soll. Mal abgesehen davon, dass die Antwort immer heißen wird: komme doch einfach an beide Spiele ließ sich der zuständige Coach dazu hinreißen ihn für das nächste Spiel zu buchen. Für den zuständigen Coach war es taktisch eine Meisterleistung und er fühlte sich ob dieser grandioswn Entscheidung wie neu geboren.

 

Dann, an der Halle angekommen, war Moritz da . Er sagte dem zuständigen Coach, dass in dem Satz ja ein "Wenn" steckte.  Somit war die taktische Meisterleistung ad absurdum geführt und er hätte einfach das alte Trainerlatein nutzen sollen und antworten:"Komm doch einfach an beide Spiele." Wir freuen uns aber trotzdem über deine Teilnahme an beiden Spielen. Danke Moritz.

 

Das Aufwärmen vor dem Spiel wurde  locker und souverän durchgeführt. Es wurde Spaß gemacht, gescherzt und viel Gelacht.
Dann, die taktische Besprechung.  Heute war "Dampflokomotive" angesagt. Eine volle Bank voller enthusiastischer Handballer, die nur darauf brennen endlich von der Leine gelassen zu werden. Die das Harz nicht nur an Händen und Ball haben sondern auch zwischen den Zähnen. Brecher, Sprinter, filigrane Techniker, Rückraum- und Abwehrhünen, Hochspringer und Zehnkämpfer...
Es konnte nur diese Taktik "Dampflokomotive" sein.  Die Hufe scharrten und dazwischen er, The Hidden Fighter. Bis heute hatte er sich versteckt, war in der Versenkung verschwunden, er, David.

 

Kommen wir zum Spiel. Es war allen alles klar. Wie immer gelang es dem zuständigen Coach die Mannen bis in die Haarspitzen zu motivieren und Ihnen trotzdem alles klar zu erklären, dass jeder über ALLES, was er tun sollte Bescheid wusste. Es war klar in den ersten 10 Minuten sollte der Gegner überrant werden. Keinen Zweifel daran lassen, wer Herr in der Halle ist. Tja, war eigentlich alles klar. David, The Hidden Fighter, hatte es verstanden und legte los wie eine Dampflok. War auch gut, denn seinen Mitspielern fehlte etwas der Dieselkraftstoff. Und PS.

 

In der 18. Minute und dem Spielstand von 7:5 nahm der Gegner dann eine Auszeit. Er spürte mit diesem Time Out intuitiv, dass dieses Spiel drohte aus dem Ruder zu laufen, dass die Taktik "Dampflokomotive" nicht rollte. Unser zuständiger Coach war so dankbar,  denn es folgte eine der denkwürdigsten Time Out Ansprachen, die die Herren 2 bisher gehört haben und wahrscheinlich jemals hören werden. Die Taktik hieß: "Fangt doch endlich mal an". Die Außen müssen schneller nach vorne laufen keuchte der Coach der selbst gerade auf Außen spielte. Alle verstanden das es nun galt dem zuständigen Trainer zu unterstützen. Und darum ging es doch bei diesem Motivationsmeilenstein.


Moritz The 12 Goals Maker Today fasste dann auch direkt einen Entschluss. Trainer geh du mal auf Halb und ich auf Außen. Auf das folgende "Warum" kam die unglaublich aufopferungsvolle Einstellung zu Tage, er hatte es wirklich verstanden, die ganze Taktik. Es sagte "Na weil ich schneller laufen kann als du und die Außen sollen doch schnell nach vorne." Was für ein Sportsmann. Dass der Coach gleich nach dem Time Out zeigte, wie man Tempogegenstoßtore macht lassen wir hier mal unerwähnt Mister "Ich bin schneller". The Fastest and a little bit Older man on the Field hatte die nächste Runde eingeleitet. Und diese endete mit einem 17:5. . Und den Turbo  hatte The Speedy Gonzalez Felix the High Jumper Iwertowski noch mal so richtig abgefackelt mit 3 Toren in 3 Minuten.


In der Pause war Entspannung angesagt. Musik hören, Quatschen und die Taktik der 2. Halbzeit besprechen. Also die Musik fehlte (warum eigentlich ) aber der Rest stimmte.
Wir nahmen uns neue Ziele für die 2. Halbzeit vor.

 

Machen wir's kurz, wir haben sie nicht erreicht, aber Spaß hatten alle trotzdem. Juli The Keeper im Kasten musste zwar mehr Tore schlucken als Simon The Legend, aber war ok. Ach und da gab es noch Felix The Beard One, der eigentlich noch ein Tor werfen sollte aber beim Tempogegenstoß überholt wurde. Von wem wohl, das konnte auch Thomas The Former Fastest Man nicht glauben, als er den Pass spielen wollte.  Es war The Fastest and a little bit Older man on the Field. Goal Wendler machte unaufgeregt seine Tore (stehen aber seltsamer Weise nicht im Spielbericht) und auch Benni The One and only One zeigte seine Klasse. Heute gab es mal keine rote Karte obwohl Giusi The Red and Sick One und auch Moritz M. The Other Red One sogar gemeinsam auf dem Feld standen. Ingo Outlaw machte heute zwar kein Heber Tor,  fiel aber dafür gekonnt auf seinen Ellenbogen. Und Dommi The Flying and Stumbling One spielte wieder eine überragende Partie.

 

 

Es spielten und freuten sich: Simon The Legend und Juli The Keeper im Kasten (beide im Kasten), Goal Wendler (?/?), The Speedy Gonzalez Felix The High Jumper (6), Thomas The former Fastest One (1/1), Moritz The 12 Goals Maker Today (12/4), Dommi The Flying and Stumbling One (1), Andi The Coach (and very fast) (4), Felix The Beard One (fast 1, wäre er nicht überholt worden und hätte er den 7m verwandelt den Thomas herausgeholt hatte), Moritz The Today not Red One (2),  David The Hidden Fighter (3), Ingo Outlaw  (2), Giusi Rhe today not Red and Sick One, Benni The One and Only One (1)

Spielbericht vom 13.11.2016

HC Karsau : HSV Schopheim 26 : 22 (12 : 9)

 

Ohohoho, ohohohoho! Sonntag, fast Nachts, in der Fremde... die Spartaner aus Schopheim waren noch gefüllt mit Kuchen und Kaffee und scheinbar total geschafft vom anstrengenden Wochenende. Anders ist es nicht zu begreifen. Hinten war's nix, in der Mitte war's auch nix und vorne, na da war es gar nix. Hollah die Waldfeh. Hatten wir vorher klar gesagt, wir wollten nicht zu viel Laufen taten wir genau das. Laufen. Angefeuert von unseren scheinbar mitgereisten frenetisch uns mit Trommeln und Sprechchören feiernden Fans (wir wussten gar nicht, dass wir einen so großen Fanclub haben) waren wir dermaßen euphorisch, dass wir alle guten Vorsätze über Bord warfen und liefen was das Zeug hält. Vor zurück, vor und wieder zurück  und wieder vor, um dann wieder zurück zu laufen. Und dazwischen?  Nix. Vorne, Hinten, Mitte, nix. Aber unsere Fans feierten, was das Zeug hielt. So ging dann die erste Halbzeit zu Ende. Und das war gut so. Beim Pausenkaffee besprachen wir uns dann zur Taktik der ersten Halbzeit und entschieden, was wir in der 2. Halbzeit alles anders machen wollten. Ging schnell. Der Coach sagte nur: "ALLES". Da war er wieder, dieser Motivationsmeilenstein, geboren aus einem einzigen starken Wort  wir wollten "ALLES" ändern. Großes Kino. Ganz groß. Und es ging auch gleich los. Angefeuert von unseren frenetischen Fans mit Trommeln und Sprechchören  (wir hatten wirklich keine Ahnung, dass wir einen so großen Fanclub haben) warfen wir uns ins Spiel zurück. Goal Wendler schoss sich frei  (nachdem er vorher mit seinen Würfen die Latte zu spalten versuchte). Ingo Outlaw zeigte Würfe, die wir noch nie von ihm sahen (inklusive dem regelmäßigen Aufprall auf die Schulter  (alles Gute und gute Besserung  IO)). Marvin the One am Kreis, der sich auf das Freisperren seine Mitspieler konzentrierte und Moritz R The ich habe keine Schritte gemacht, ihr habt nur mein Prellen nicht gesehen, machte auch mehr Druck auf die Abwehr. Aber wenig Tore. The Red One Moritz M hatte sich im Griff und vermied dadurch eine Unterzahl für uns. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür. Gut gekämpft Reddy. Benni the Beard schoss ein wunderschönes Tor von Linksaußen, vermied es dann aber im weiteren Verlauf Tore zu schießen.  Warum hat er uns nicht gesagt. War halt so. Thomas the Fast One war heute nicht so fast. Rippen Aua. Gute Besserung Thomas und das nächste Mal bei konditionellen Schwächen es einfach sagen :-). Oh oh oh, dafür wird er mich Hassen. Hyper Carsten startete vermehrt Attacken auf das Zentrum der Abwehr.  Das Ziel war klar. Den Gegner zermahlen. Mit dieser Taktik gelang  das Unglaubliche. Ja, das schier Unfassbare, was selbst Simon the Legend im Tor, der wieder einmal gut hielt aber auch schon besser :-) (auch er wird mich hassen),  Tränen in die Augen trieb. Ja, es war geschehen.  Die Taktik "ALLES" ging auf und wir gingen mit 20:19 in Führung.  An dieser Stelle sei erwähnt, dass es komisch war, dass unser Fanclub etwas ruhiger wurde, aber dazu später mehr.  Ja und dann? Dann taten wir das, womit der Coach so nicht gerechnet hatte. Wir hatten ja das Ziel erreicht, die Taktik "ALLES" erfolgreich umgesetzt und entschieden dann wieder zur Taktik "Hinten war's nix, in der Mitte war's auch nix und vorne, na da war es gar nix. Hollah die Waldfeh." Warum weiß vielleicht Giusi the Red and Sick One. Er war aber nicht dabei und deswegen konnten wir ihn nicht fragen. Andi the Oldest man on the Field but one of the Fastest ging nochmal für 2 Minuten auf die Bank , wohl um die verdiente Pause zu machen und machte dann bei der neuen alten Taktik mit. Einfach so. Überraschend aber auch verständlich,  denn auch er konnte Giusi the Red and Sick One nicht dazu befragen. Schade. Denn so ging das Spiel dann auch zu Ende und wir gaben die ersten Punkte in diese Saison ab. Wer wissen will warum, sollte Giusi the Red and Sick One fragen :-).

 

Ach so und am Ende stellte sich heraus, dass es doch nicht unser Fanclub war, von dem wir frenetisch gefeiert wurden. Aber ist ok. Unsere mitgereisten 2 Fans waren auch toll. Und schön laut war's Jungs.

 

Es spielten in der Taktik "Hinten war's nix, in der Mitte war's auch nix und vorne, na da war es gar nix. Hollah die Waldfeh." und dann in der Taktik "ALLES" um dann wieder zur  Taktik "Hinten war's nix, in der Mitte war's auch nix und vorne, na da war es gar nix. Hollah die Waldfeh." zurückzukehren: Simon the Legend im Tor, Moritz R The ich habe keine Schritte gemacht, ihr habt nur mein Prellen nicht gesehen (3/2), Andi the Coach an Fastest Old Man on the Field (4), Goal Wendler  (8), Marvin the One, Benni the Beard (1 und mehr will ich nicht machen, so !) Danke dafür Benni, Hyper Carsten (3), Thomas the Fast One war heute nicht so fast. Rippen Aua. Gute Besserung, Reddy Moritz M, Ingo Outlaw (IO) (3).

 

Spielbericht vom 05.11.2016

ESV Freiburg 2 : Schopfheim 2 21 : 33 (12 : 11)

 

Heute ging es nach Freiburg. Bälle? Check! Spieler? Check! Sogar ganz viele. Heute lief der 20. Spieler im Kader auf, wie Thomas The Statistiker One feststellte.  Und dabei war er selbst gar nicht dabei.  Aber sein Herz war bei der Mannschaft :-)

Noch kurz vor der Abfahrt wurden die Autos organisiert, wer wo abzuholen ist und wer direkt zur Halle kommt. Die Trikotnummern vergeben, letzte Spielerzu- und -absagen angenommen. Dann hatte dieser Wahnsinn ein Ende.

In Freiburg angekommen stellten wir dann fest: hat alles geklappt.

Warmmachen (Quatschen), Umziehen, Warmmachen (Laufen), Zeitnehmer organisieren, Torhüter Einwerfen, dazwischen irgendwo Dehnen, Quatschen, Mannschaftsaufstellung, Begrüßung, Start.

Ne Stopp, vorher beim reinlaufen in die Halle noch an der Playlist vom Musikverantwortlichen vom Heimverein rumgespielt und in unserem Sinne optimiert. Wir haben ja Musikverantwortliche und DJ's in der Mannschaft.  Zum DJ später noch mehr. 

Auf den Tribünen herrschte großes Gedränge. Das Verkehrschaos vor der Halle ließ es nicht zu, dass die Zuschauer ungehindert in die Halle gelangen konnten. So begann das Spiel vor den Augen der 2 Zeitnehmer. Erst nach und nach strömten dann die restlichen fast 10 Zuschauer in die Halle. Das Spiel der 1. Halbzeit ist schnell beschrieben. Zu viel vorne verballert und hinten gekriegt. 

 

In der 2. Hälfte galt es, besser zu werden. Daher folgte wieder eine der mitlerweile legendären Ansprachen der stetig wechselnden Trainer. Lösung: vorne weniger verballern und hinten weniger kriegen. Hat am Ende auch geklappt, daher ein dickes Lob an denTrainer. Und der Trainer lobt die Mannschaft, dass sie wenigstens 1x annähernd das gemacht haben, was angesagt wurde. Was gibt es noch zu erzählen. Da ist Moritz R. The Legend, der es schaffte bei einem seiner legendären Würfe einen Heber anzusetzen, der genau auf Augenhöhe des gegnerischen Torhüters war. Also im eigentlichen Sinne kein Heber und auch kein Wurf. Moritz, das war einfach garnichts.Dass sich der Torhüter nicht bewegte zählt da auch nicht als Begründung. Da ist noch von Marco zu berichten, der diesmal fast alle seine Chancen verwandelte. Marco The Machine. Simon, The Wall, der wieder einmal im Tor hielt was zu halten war, außer den Bällen, die nicht zu halten waren oder die, die er einfach nicht hielt. Seine langen Pässe auf Marco und Tobi für die schnellen Gegenstöße waren nicht von dieser Welt. 

Und Moritz M. unser DJ, der nach gutem Spiel entschied, dass er nun sich selbst aus dem Spiel nimmt, indem er den Gegner beim Tempogegenstoß einholt und überholt und beim Überholen den Gegner dann umrennt. Damit war er The Red One aus dem Spiel.

Unser "Gastspieler" Felix B. wusste über das ganze Spiel mit grandiosen Pässen zu gefallen. Nicht alle fanden das Ziel, nicht alle wurden gefangen aber grandios waren sie allemal, die Pässe von The Big One. 

 

Domi zeigte heute seine Stärke in der Abwehr und hatte seinen Gegenspieler, der vorher der Gegenspieler von Moritz R. war, der heute aber nicht so gut in der Abwehr war, super im Griff. Teilweise sogar einarmig. Respekt für Defense Domi. Felix W. glänzte durch sehenswerte Tore, nachdem er begriffen hatte, dass wir Marcos "Ich werfe den Torhüter immer wieder an" -Taktik heute nicht spielen wollten. Somit wurde er zum Goal Wendler.

Ingo wollte wieder einen seiner obligatorischen hohen Bälle versenken und machte dem gegnerischen Torwart klar, dass er den Ball behält, auch wenn der Heber mal nicht funktioniert und Ingo mit dem Ball in der Hand bereits im Kreis liegt. Kein Torhüter hat das Recht Ingo den Ball wegzunehmen. Keiner. Das wußte auch die Schiedsrichterin und verschonte Ingo vor einer Bestrafung. Nicht Ingo, nicht er. The Outlaw war somit wieder einmal entrüstet davongekommen.

Marvin The Last Minute Man schoss sich in die Herzen seiner Fans und Tobi The Storm lief schnell wie der Wind die Tempogegenstöße und verwandelte alle sicher.  

Und am Ende hatten wir vorne mehr und hinten weniger. 

Und wieder ging ein Plan auf. Wir lieben es , wenn ein Plan funktioniert.  Auch wenn es ursprünglich keinen gab.

 

Es rannten, spielten,  siegten : Simon The Wall with the Golden Arm im Tor, Der Goal Wendler (8), Moritz R. The Legend (4/2), Felix B. The Big One (4), Marco The Machine (9), Andi The Coach (2), Moritz M. The Red One, Defense Domi (1), Ingo The Outlaw, Marvin The Last Minute Man (1), Tobi The Storm (4)

 

Spielbericht vom 29.10.2016

HSV Schopfheim 2 : Regio Hummeln 26:21 (13:10)

 

Die tapferen Spartaner aus Schopfheim (keine Ahnung ob das Sinn macht) traten wieder einmal mit einer auf vielen Positionen zum letzten Spiel neu formierten Mannschaft, aber mit der "legendären" und bewährten Achse Hoddi, Benny, Moritz, Andi und Simon an. Hoddi betonte die lässige und entschleunigte Spielweise, die im letzten Spiel zum Erfolg führte.

"Auf der Position habe ich seit 12 Jahren nicht mehr gespielt"

 

Ja, so läuft das eben, wenn die Rotation in unserem Team auch vor unserem Goalgetter Moritz keinen Halt macht. Dass dann Thomas nach gewonnener Seitenwahl den Anwurf wählt, brachte dann den einen  oder anderen Spartaner komplett aus dem Konzept. Was folgte war ein Ausruf von Simon in der16. Minute. "Das ist doch kein Handballspiel!" Die Gesichter mit weit aufgerissenen Augen der Spieler auf der Ersatzbank halfen ihm auch nicht über seine  Fassungslosigkeit hinweg. Es war wie es war. Es ging um den Spielstand von 4:2 für Schopfheim.  Moritz wechselte direkt die Position mit Andi. Nun konnte es los gehen. Halt, Nein, erst wurde Andi auf die Ersatzbank beordert und Hoddi kam aufs Feld. Nun ging es los. Nein, auch nicht richtig. Nach 21 Minuten stand es 5:6 gegen Schopfheim.  Marco forderte sofort die Ersatzbank auf die Auszeit zu nehmen. Wobei bis heute nicht klar ist, ob er es aus taktischen oder konditionellen Gründen tat. Was folgte war eine der legendärsten Auszeiten dieser jungen und doch alten Mannschaft.  Die Ansage war:" Tore, Mannschaft, Sparta, Ringe, Bewegen, schneller, kann doch nicht sein, wie letztes Spiel, Carsten aufs Feld. .." oder irgendwie so. Aber es war okay, denn all das wurde gemacht. Außer die Ringe.

 

In der Halbzeitpause galt es das Spiel der 1. Halbzeit auszuwerten. Nachdem auch die letzten Spieler nach einem Gespräch mit den Zuschauern und vielen anderen Dingen zur Mannschaftsbesprechung  eingetroffen waren sollte auf die 2. Halbzeit eingeschworen werden. Für den Zuhörer klang es wohl so: " Tore, Mannschaft, Sparta, Ringe, Bewegen, schneller, kann doch nicht sein, wie letztes Spiel, ich kann nur noch bis zur 45. Minute und muss dann ausgewechselt werden,  nicht halbhoch werfen, das Spiel will ich nicht noch abgeben, ich auch nicht, ich auch..." und Moritz warf ein: "Ist jetzt aber Schluss mit lässig" Alle nickten. Auch Hoddi.

 

Nun ja, 2. Halbzeit ging es schneller ab. Aber das mit "...nicht halbhoch werfen..." hatte zumindest Marco nicht verstanden. Andere auch nicht, z.B. Ingo aber vor allem Marco und Robert, der auch nicht. Es wurde verballert was das Zeug hält. Ganz besonders von Marco. Nach dem Spiel auf diese Szenen angesprochen kam der ganze taktische Wahnsinn zu Tage.  Ziel war es, den Gegner durch gezielte Fehlwürfe zu Tempogegenstößen zu verleiten und so müde zu spielen. Marco, Chapeau für diese taktische Meisterleistung und deine aufopfernde Einstellung für dein Team. Immer wieder Tempogegenstöße laufen, dem Torwart auf die Beine Ballern und wieder zurück. Wir haben  das erst nach dem Spiel begriffen. So abgefahren  war diese Taktik.

 

Aber, nach 46 Minuten war Schluss damit und Marco war müde. Andi auch, vom zusehen, aber er betrat trotzdem die Arena. Moritz und Thomas schoßen mit Benny und Carsten die Tore. Ingo und Robert ballerten noch ab und zu dem Torwart auf die Beine und Andi machte von der Linksaußen Position wieder eines seiner Traumtore.  Simon hielt 3 von 3 Siebenmetern, was wir aber erst nach dem Spiel begriffen. Also nachträglich Glückwunsch. Danke an die Fans, die für eine tolle Stimmung sorgten. 

 

Es spielten, kämpften und rannten: Simon im Tor (mit 100% Quote gehaltene 7m), Carsten (2, beide nicht von der Außenposition), Thomas  (3), Moritz (6/2), Ingo (2 davon mindestens  1 Lupfer),  Andi (1 mit Billard Traumtor), Marco  (6 und zudem dem gegnerischen Torwart die Beine blau geschossen mit  dieser unglaublichen taktischem Finesse), Robert (2 und extra aus der Ferne angereist), Benny (4/2 100% Quote bei 7m nachdem Moritz einen 7m an den Innenpfosten verballert hatte), Hoddi (der unermüdlich kämpfte)

 

Spielbericht vom 23.10.2016

SFE Freiburg gegen HSV Schopfheim- oder die Schlacht auf den Thermopylen 

 

Zu einer schier aussichtslosen Schlacht traten 8 tapfere Schopfheimer Spartianer am Sonntag Abend auf die Thermopylen nach Freiburg gegen die Übermacht der SFE Freiburg an. Dieser heroische Vergleich muss mir an dieser Stelle gestattet sein, traten wir doch absolut unterbesetzt aufgrund des zeitgleich stattfindenden Spiels der Herren 1 in Schopfheim und vieler Absagen mit einer absoluten Notmannschaft an. Und dies beim bis anhin noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Freiburg. 

 

Schon in Freiburg angekommen stellten wir fest, dass wir zum Warmmachen gerade mal drei Bälle hatten. Der erste Spielzug hieß somit aufwärmen... Simon lies sich erst nach Spielbeginn durch den Gegner warm werfen. Er hielt uns durch Wahnsinnsreflexe die ersten Minuten super im Spiel. Die Spielzüge einer einmal mehr komplett neuen Mannschaft funktionierten perfekt und wurden durch einen excellent aufspielenden Kreisläufer in persona von Benedikt Lay direkt in Tore umgemünzt. 

 

Die Anweisung von Coach Ingo Schüßler war klar und deutlich formuliert: "vorne lange spielen und hinten kein Tor bekommen". Mit dieser taktischen Meisterleistung schafften wir bereits in der 10. Spielminute einen Vorsprung von 2:7 herauszuspielen. An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit- wir uns aber endlich die Halbzeit herbei, da die Kondition samt den Bällen in Schopfheim vergessen wurde und wir gegen eine junge vollbesetzte Freiburger Mannschaften spielten. 

 

Auf dem letzten Loch pfeifend erreichten wir körperlich am Ende die Halbzeit mit einem Vorsprung von 5 Toren. (9:14)

 

Die Freiburger zogen sich professionell in die Kabine zur Halbzeitbesprechung zurück während wir mit Mühe und Not die Auswechselbank erreichten. Die Halbzeitbesprechung war kurz und prägnant: so weiter kämpfen wie in Halbzeit eins. Nicht einbrechen und dem Gegner keinen Meter Raum kampflos übergeben. Mit einem Altersschnitt von weit über 33 Jahren hatten wir wenigstens in Sachen Erfahrung dem Gegner einiges Voraus. 

 

Dies zeigte sich dann in Halbzeit zwei. Der Gegner begann hoch motiviert jedoch oft zu hektisch. Wir dagegen spielten unsere Angriffe clever aus und konnten so den Vorsprung vergrößern und gleichzeitig wichtige Minuten von der Uhr nehmen. Bereits in der 35 Minute konnten wir unsere Führung auf 11:17 ausbauen. 

 

Passend zum Spiel sei an dieser Stelle ein Tor von Moritz John Mclain Rümmele erwähnt. Von halb rechts in den Kreis springend lüpfte er den Ball über den Torhüter. So weit so unspektakulär. Wäre der Ball hierbei nicht gefühlte 15 Minuten in der Luft gewesen. Der Torhüter bog sich wie in der Matrix unter der Kugel hindurch, welche in gefühlter Zeitlupe den Weg in das gegnerische Tor fand. Entsprechend groß war der Jubel in unserem Team.

 

Der tapfere Gegner nahm nun alle taktische Mittel um die drohende Niederlage schlussendlich doch noch abzuwenden. Sie nahmen das seit 10 Jahren zum ersten Mal wieder zusammen spielende Mitteldoppel Hodapp/Sänger in zweifache Manndeckung um so den Spielfluss zu unterbrechen. Doch in dieser Phase nahmen die Spieler Echtle, Pohl, Lay, Rümmele und Brokatzky das Heft in die Hand und kamen wieder und wieder zu sehenswert rausgespielten Treffern. 

 

Die schwindenden Kräfte verursachten ab der 40. Minute dann einige Nachlässigkeiten in der sonst sehr guten Abwehr, so dass der Gegner auf 22:24 verkürzen konnte (48. Minute).

 

In einer clever gewählten Auszeit von Coach Schüßler sammelten wir nochmal all unsere Kräfte und gingen in einen super Endspurt. An dieser Stelle mag man mir den Wortteil "Spurt" verzeihen. Denn wenn unser Team eines in 60 Minuten erfolgreich vermied dann war es ein Spurt. 

 

Am Ende stand ein durchaus verdientes 29:34 auf der Tafel. Verdient, da unsere Rumpftruppe vom Gegner von der ersten Minute unterschätzt wurde. Verdient, da sich 8 alte Schopfheimer von Anfang bis Ende völlig verausgabten. Verdient, da Simon Borchers wie ein Fels in der Brandung im Tor stand. Verdient, da Coach Schüssler immer wieder den Spielern die taktischen Mittel an die Hand gab, die den Sieg einbrachten. 

 

Jungs- es war mir eine Ehre! 

 

Es spielten sich in die Geschichtsbücher:

Simon Borchers, Felix Brokatzky (7), Dominik Echtle (4- aber nur von rechts), Felix Hodapp (2), Benedikt Lay (4), Andreas Pohl (2- aber kein Wurf in die Ringe), Moritz Rümmele (5/1) und ein wieselflinker Thomas Sänger (10/3). 

 

Spielbericht vom 09.10.2016

HSV Schopfheim Herren 2 gegen Freiburger TS 1844 2 30:24 (14:13)

 

Im 2. Saisonspiel stand eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld. 5! neue Spieler kamen in die Mannschaft, 5! Spieler aus dem ersten Spiel fehlten. Wieder galt es, bereits vor dem Spiel eine schlagkräftige Mannschaft zu finden. Gespräche mit lange verloren geglaubten Spielern wurden geführt. Wieder konnte auch Moritz Maraun akquiriert werden. Diesmal zu einer akzeptablen Tageszeit. Robert Batram tauchte wie Phönix aus der Asche im Donnerstagstraining auf und der verlorene Sohn Moritz Rümmele fand auch am Donnerstag den Weg in die Halle. Und das zahlte sich aus. Als dann am Samstag zum Spiel auch noch Thomas aus der Versenkung auftauchte, war das Dream Team wieder am Start.

 

Zum Spiel:

Robert braucht noch etwas zusätzliches Training, kann aber mit Gegner am Hals hängend trotzdem einen 7m herausholen und macht sogar 2 Tore. Moritz Rümmele kann zwar schnell nicht mehr, bleibt aber trotzdem auf dem Feld und verwandelt 8 von 9 7m Würfen. Macht am Ende 14 !!! Hütten und vergisst es über das gesamte Spiel sich mal auf der Bank auszuruhen. Was für ein Kämpfer! Vorbildlich.

Moritz Maraun kann sogar Tore werfen und macht 4 davon. Giusi der Recke am Kreis ist nicht zu stoppen. Hat die Luft aus 2 Lungenflügeln und macht 2 Tore. Sogar mit Gegner am Rücken hängend. Was für ein Sportmann! Simon im Tor hält mit Paraden gerade auch in der 2. Halbzeit die Mannschaft klar in Führung. Kleine Kullerbälle die da ins Tor gelangen sollten hier an dieser Stelle keine Erwähnung finden. Andi wartet bis zur 40. Minute auf seinen Einsatz und ersetzt Carl, der nach vielen Laufwegen, geschätzte 42,12765 KM, einfach nicht mehr konnte. Nach einem sehenswerten Treffer genau in den Winkel versäumte es Andi dieses Ereignis durch seine direkte Wiederauswechslung mit den Fans auf den Rängen gebührend zu feiern und erinnerte kurz vor Schluss mit seinem Wurf gegen die Ringe an den Olympischen Geist! Es fehlte einfach Harzi, Harzi, Harz am Ball!!! Thomas dominierte wieder einmal mit seiner unglaublich unfassbaren Schnelligkeit und steuerte 5 Tore zum Sieg bei. Dieser Mann braucht kein Training. Er ist der geborene Athlet. Stelle ihn auf und er ist nicht zu bremsen. 

Sind unbedingt noch Carsten und Benni zu erwähnen, die dem Kader die notwendige Würze gaben. 

Wir freuen und auf das nächste Spiel mit einer dann wieder ganz anderen Mannschaft. Aber, die 2. kann das. Ganz sicher!

 

Es spielten: Simon Borchers (im Tor), Carsten Kiefer (1), Thomas Sänger (5), Moritz Rümmele (14/8), Carl Bühler (1), Andreas Pohl (1), Benni Lay, Robert Batram (2), Moritz Maraun (4), Giusi Scribano (2)