Spielbericht vom 25.11.2018

HSV Schopfheim vs. HSG Freiburg 17 : 28 (7 : 16)

Achtes Saisonspiel in der Südbadenliga - Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer - Abwehr ganz gut - Angriff ohne Ideen - Ergebnis deutlicher als erwartet

Am Sonntag hieß es, den bisher ungeschlagenen Tabellenführer in der eigenen Halle zu empfangen. Unser Ziel war es, zwei Punkte zu holen. Bereits vor dem Spiel meldeten sich jedoch einzelne Spieler, dass sie sich nicht so wohl fühlen. Den Trainern schwante daraufhin bereits nichts Gutes für das Spiel. Beim Aufwärmen zeigten sich dann auch erste zurückhaltende Züge bei einigen Akteuren in unserem Team.

Der Start ins Spiel war für uns besonders im Angriff schwierig. Die aggressive 6:0 und phasenweise 5:1 Abwehr des Gegners forderte uns ein schnelles Passspiel ab. Leider waren viele Aktionen in den wichtigen Situationen von Fangfehlern geprägt und so konnten die herausgespielten Vorteile nicht in zählbare Ergebnisse, also Tore, umgewandelt werden. Erst gute Einzelaktionen einzelner Spieler, die unbedingt gewinnen wollten, führten dazu, dass sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber standen. In der 10. Spielminute stand es nach anfänglichen 1:5 nur noch 5:6. Die Abwehr war besser eingestellt und im Angriff konnten sich einzelne Spieler durch gelungene Einzelaktionen in die Torschützenliste eintragen.

Dann kam, verbunden mit einer nicht nachvollziehbaren 2 Minuten Entscheidung der Schiedsrichter gegen uns (es war nicht die einzige nicht nachvollziehbare Entscheidung), ein Bruch ins Spiel. Die Mannschaft verlor den roten Faden. Unsicherheiten im Angriff führten zu einfachen Ballverlusten und die Abwehr war angesichts der Schiedsrichterentscheidung, die zu den 2 Minuten führte verunsichert. Nur zum Verständnis: wenn der Gegner, ungeachtet der maximalen Schrittanzahl von 3 möglichen Schritten sich mit 4 und unendlich vielen Schritten durch die Abwehr arbeiten darf, bis es entweder einen 7 Meter oder ein Tor gibt, wir hingegen im Angriff in unsere Aktionen vom Schiedsrichter immer wieder mitten in die Aktion gepfiffen werden und gemachte Tore oder harte Fouls nicht geahndet werden ist es doppelt schwer den Spielfaden wieder zu finden. Leider führte der Ärger der Spieler dazu, dass die Konzentration nun auch verloren ging.

In der 2. Halbzeit spielten dann verstärkt die Spieler, die sonst nicht auf so viel Einsatzzeit kommen, auf teilweise auch nicht gewohnten Positionen. So ist das Endergebnis akzeptabel, da das Spiel vor allem in der 1. Halbzeit aus der Hand gegeben wurde.

Bleibt uns nur, aus dem Spiel die Dinge mitzunehmen, die uns bei unserer Weiterentwicklung helfen und uns im anstehenden Rückspiel in Freiburg kommenden Sonntag besser zu präsentieren.

Es spielten:
Jonas im Tor, Daniel, Erik (1), Jakob-Joko (5/1), Leo (2), Keano (1),Kevin, Paul-Küppi (1), Mika (4), Nils, Paul-McFlower (3).

Spielfilm 5. Minute: 1:4, 10. Min.: 5:6, 15. Min.: 6:11, 20. Min.: 6:14, 23. Min.: 7:15, 30. Min.: 8:19, 35. Min.: 10:23, 40. Min.: 11:25, 45. Min.: 14:26, 48. Min.: 16:27