Der Handballsportverein (HSV) stellt sich für die nächste Saison neu auf. Dieser Tage kamen die neuen Mannschaften zum ersten Mal zusammen, um ihre neuen Trainer kennen zu lernen.

Schopfheim .Der HSV meldet für die kommende Spielzeit so viele Jugendmannschaften wie noch nie.Er kann als eine der wenigen Vereine im Handballbezirk Oberrhein alle Altersklassen besetzten.

 

„Bei uns können alle Kinder und Jugendliche in ihrer Jahrgangsstufe spielen“, so der Jugendleiter. Bei einigen Jahrgängen habe der HSV so viele Kinder, dass er sogar zwei Mannschaften melden konnte.

 

Für ein paar Teams könnte der HSV aber auch noch Verstärkung brauchen, beispielsweise bei den Minis (Mädchen und Jungs vom Jahrgang 2010 und jünger) oder die weibliche D-Jugend (Jahrgang 2006/2007).

 

Für die vielen Mannschaftenbedarf es auch der entsprechenden Anzahl an Trainern. Der Verein konnte einige fachkundige Übungsleiter bereits finden oder steht mit weiteren Kandidaten im Gespräch. Momentan kümmern sich 24 Jugendtrainer und Betreuer um die 13 Jugendmannschaften.

 

Auch sportlich ist die Bilanz des HSV im Jugendbereich sehr positiv. Drei Mannschaften (männliche und weibliche B-Jugend und weibliche C-Jugend) haben sich schon für die Südbaden-Liga qualifiziert. Zwei Mannschaften (männliche A-Jugend und C-Jugend) kämpfen noch um die Teilnahme an dieser Liga.

 

Dieser sportliche Erfolg stellt den HSV vor große Herausforderungen. Der Trainingsbetrieb in der Friedrich Ebert Halle ist sehr schwierig, da für die vielen Spieler zu wenig Trainingszeiten zur Verfügung stehen. Teilweise müssen drei Mannschaften neben einander in der Halle trainieren.

 

Auch finanziell ist es ein Kraftakt, da die Mannschaften in der Südbaden-Liga bis zu 180 Kilometer weit zu den Spielen fahren müssen – oftmals ist dies nur mit Bussen möglich.

 

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